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Dr Lieschtler Dialäkt... ...ist ein Baselbieterdeutsch, das eingebettet ist in der Sprachenlandschaft des Dreilands. Im Elsass, in dem ihm benachbarten badischen Raum und in den angrenzenden Gebieten der deutschen Schweiz redet man im Alltag alemannische Dialekte: im Elsass und im baden-württembergischen Niederalemannisch, in der benachbarten deutschen Schweiz Hochalemannisch. Das sind Dialektvarianten, die einerseits vieles miteinander gemeinsam haben, andererseits aber auch alle recht weit von der hochdeutschen Schriftsprache entfernt sind. So sagt man hier 'Huus' oder 'Hüüs' für 'Haus', 'Buuch' oder 'Büüch' für 'Bauch', 'bol' oder 'bal' für 'bald'. Und die 'Stecknadel' heisst hier 'Guufe'. So verstehen sich die Elsässer, Badenser und Nordwestschweizer recht gut untereinander, wenn sie ihren Dialekt reden, aber andere – Gesprächspartner aus anderen Teilen des deutschen Sprachgebiets und Ausländer – haben ihre Mühe mit dem alemannischen Dialekt. Sie sind darauf angewiesen, dass der Elsässer, der Badenser, der Deutschschweizer mit ihnen hochdeutsch redet, wenn es auch ein Hochdeutsch ist, aus dem man den alemannischen Untergrund durchaus heraushört. Verfasser: Prof. Dr. R. Schläpfer
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