 | | Pionierprojekt gegen Littering setzt auf Raumpatenschaften Liestal, 21. September 2011 – Mit Plakaten, die von Schulklassen gestaltet werden und Raumpatenschaften ist die Kampagne “Blyb suuber” auch diesen Herbst in den Gemeinden Liestal, Frenkendorf, Füllinsdorf, Lausen und Pratteln wieder präsent. Mit den “Raumpatenschaften” verpflichten sich Privatpersonen, Schulklassen oder andere Gruppen, ein selbst gewähltes Gebiet von herumliegenden Abfällen frei zu halten. Für den Kanton Baselland handelt es sich damit um ein Pionierprojekt. Bereits haben sich über 20 Schulklassen und zwei Privatpersonen bereit erklärt, beim Projekt der Raumpatenschaften mitzumachen: In Liestal haben sich fünf Schulklassen für die Teilnahme am Projekt gemeldet. Ausserdem werden zwei Privatpersonen von der Wiedenhubstrasse bzw. von der Rösernstrasse ihr bestehendes Engagement für abfallfreie Quartierstrassen in die Kampagne integrieren. In Pratteln macht das Schulhaus Grossmatt mit 10 Klassen bei der Raumpatenschaft einschliesslich der Plakaktion mit. Der definitve Entscheid für die Teilnahme der Sekundarschule Pratteln wird im Laufe der kommenden Wochen erfolgen. In Füllinsdorf werden sich fünf Klassen an der Aktion beteiligen. Dort werden Sie vorerst mit den Plakaten im öffentlichen Raum präsent sein und mit der Teilnahme an der Raumpatenschaft später erklären. In Frenkendorf wird am 14. November eine breite Informationsveranstaltung zum Thema durchgeführt werden. In Lausen wird die ganze Primarschule sich dem Thema Littering annehmen. Die Projektverantwortlichen haben darauf geachtet, dass die Übernahme einer Raumpatenschaft unkompliziert vonstatten geht und individuell gehandhabt werden kann. Es ist für Schulklassen vorgesehen, dass die erfolgreiche Einhaltung einer Raumpatenschaft Vereinbarung mit einem symbolischen Beitrag für die Klassenkasse honoriert wird. Fabian Plattner, als Vertreter der Stadt Liestal, meint zum Projekt: «Wir sind sehr zufrieden über das Feedback auf unsere Initiative und hoffen, dass sich noch mehr Gruppierungen bei den Gemeinden melden werden und das gute Beispiel so einen Schnellball-Effekt auslöst.» Für Annemarie Spinnler vom Amt für Umweltschutz und Energie ist klar «Es gibt kein Zaubermittel gegen Littering. Erfolg bringt nur ein dauerhaftes und vielfältiges Engagement auf verschiedenen Ebenen. Dies gilt insbesondere für stark frequentierte Bereiche (z.B. im Bereich der Bahnhöfe) wo sich erst zeigen muss, ob das Konzept der Raumpatenschaften eingesetzt werden kann». Die Projektverantwortlichen rufen bei der Lancierung der neuen Kampagne heute nochmals Einzelpersonen wie auch Vereine und Parteien auf, sich für die Übernahme einer Raumpatenschaft zu melden. Die Kontaktpersonen in den Gemeinden stehen zusammen mit den Werkhöfen mit Information und Rat zur Verfügung. Kontaktadressen zu den «Blyb suuber»-Gemeindevertreter/innen Frenkendorf: Rolf Wegmüller, rolf.wegmueller@frenkendorf.bl.ch Füllinsdorf: Carine Hugenschmidt, carine.hugenschmidt@gmx.ch Lausen: Hanspeter Stucki, stucki@eblcom.ch Liestal: Fabian Plattner, fabian.plattner@liestal.bl.ch Pratteln: Käthi Blumer, Kaethi.Blumer@pratteln.bl.ch, Annemarie Spinnler, Tel. 061 552 62 66 (Amt für Umweltschutz und Energie) Mehr Info auf: blybsuuber.ch
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