Rücktritt von Stadträtin Marie-Theres Beeler per 30. Juni 2026
Per 30. Juni 2026 tritt Marie-Theres Beeler aus dem Liestaler Stadtrat zurück. «Es ist Zeit, sich auf etwas Neues einzulassen.»
Obwohl sie für die laufende Legislaturperiode bis ins Jahr 2028 gewählt wurde, möchte sie mit 67 Jahren noch einmal neue Wege beschreiten. Sie betont, dass verschiedene Lebensphasen stets mit Entscheidungen verbunden sind. «Sich auf Neues einzulassen bedeutet demnach auch, bisher Vertrautes und Wichtiges loszulassen», begründet Marie-Theres Beeler ihren Entscheid.
Marie-Theres Beeler möchte das Amt als Stadträtin einer jüngeren, politisch engagierten Person übergeben.
Die Erfahrungen und Begegnungen aus ihren acht Jahren als Stadträtin möchte sie jedoch keinesfalls missen. Das Kennenlernen unterschiedlichster Menschen sowie die kreative Mitarbeit in Projektgruppen, im Einwohnerrat und insbesondere im Stadtrat erachtet sie als grosse Bereicherung, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird. Besonders hebt Marie-Theres Beeler die kollegiale Zusammenarbeit im vielfältig zusammengesetzten Stadtrat hervor, was sie als «hohe Qualität für die Stadt Liestal» empfindet.
Dem Departement Tiefbau ist Marie-Theres Beeler über all die Jahre treu geblieben, auch wenn ihr Beruf als Theologin zunächst eine fachliche Distanz vermuten lassen könnte. Es war ihr stets ein Anliegen, der Sache auf den Grund zu gehen, selbst bei ganz alltäglichen Fragen. Einen Beitrag dazu zu leisten und umsetzen zu können, was Liestal grün und lebenswert macht, hatte für sie immer hohe Priorität. In Zusammenarbeit mit Nachbarsgemeinden setzte sie erfolgreich eine weitere Vernetzung der Wasserversorgung Liestal über die Gemeindegrenzen Liestals heraus um (sogenanntes «zweites Standbein»). «Nicht nur das Entwickeln von Zukunftsstrategien, Planungen und Konzepten, sondern auch der menschliche Kontakt zu den Mitarbeitenden im Werkhof war mir stets wichtig», sagt Beeler.
Der Stadtrat Liestal bedankt sich bereits heute herzlich bei Marie-Theres Beeler für ihr langjähriges und engagiertes Wirken zum Wohle unserer Stadt und bedauert ihren Entscheid ausserordentlich. Über weitere Details zur Ersatzwahl wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.